You are currently browsing the category archive for the 'Innenarchitektur' category.

sagt Ross Lovegrove innerhalb eines Vortrages indem er über seine Motivation zu Entwerfen, Erfinden und Entwickeln sprach. „Ich setzte nicht mehr Charles Eames in die Architektur von heute. Ich entwickle die Möbel für die Architektur von heute.“

[Über archispass entdeckt - vorbeischauen lohnt sich]

Wir gehen weiter! – ist sein Credo und seine Forderung an Gestaltung heute. Dabei folgt er seiner eigenen „DNA„. Die drei Buchstaben stehen bei Lovegrove für Design Nature Art. Sie bilden die Eckpfeiler seiner Produktentwicklungen. Er beobachtet beispielsweise Knochenstrukturern (Lovegrove loves bones) und versucht über polymere Kunststoffe entsprechende Eigenschaften herzustellen, wie man sie auch in der Natur findet. Es scheint, als würde bei Lovegrove Design zur Idee, Natur zum Formgeber und schließlich die Kunst (Art) zur Aussage der Produkte, die in seinem Atelier heranreifen.

Read the rest of this entry »

In Vorbereitung auf das Thema „Skizzenbuch, Skizzenblog, Notizblog, Blogbuch – das Memorieren und Begreifen“, hat sich mir folgende Fragestellung aufgedrängt, da Sie ein mediales Raumphänomen betrifft, wie ich finde. Ich schreibe hier suchend. Viellicht ergibt sich später ein klareres Bild und deutlichere Worte. Zunächst so weit:

Kann persönlichstes, erfahrenes Leid, zerstörte Liebe, ungelöster Kummer in Foren im Internet/ der Öffentlich besprochen werden?

Für diese Art Offenheit und Nähe finde ich „Foren“ im Internet nicht geeignet. Sie – diese Art Offenheit – versteinerte zwischen den Polen Kitsch und Klischee. Sie würde im Grunde die intendierte Intimität und Ehrlichkeit in unzulässiger Weise, zu so einer Art Readers-Digest Version der großen Gefühle, verkürzen. Oder eben zu einem Vera am Mittag Talk-Format, dass im Internet eh schon weit verbreitet ist. Dennoch wird virtuell versucht, solche Räume zu generieren. Auch Blogs zielen in eine solche Richtung. Analogien zu räumlichen Begriffen finden sich auch auf diesen Seiten hier und sie sind durchaus beabsichtigt.

Read the rest of this entry »

anhand der Farbgestaltung der Palliativstation.

 

by AmyEmilie on Flickr, many thanksWas heißt schon gute Form?

Bevor irgendwer an das Internet dachte oder gar an den Bürgerjournalismus, gab es schon das Bewusstsein des ich-lass-mir- doch- nichts-erzählen. Gestalter aller Richtungen begegnen diesem anything goes mit spitzen Lippen, rümpfen die Nasen oder wenden den Blick ab. Sie fühlen sich durch die Beliebigkeit angewandter Klischees (z.B. der Tarracottafliese in speckiger Patina und mit oberflächenversiegelndem Lotuseffekt) nachgerade herausgefordert zu behaupten, Grau sei auch ein schillernde Farbe.

 

Nun sind es ja gerade diese subjektiven, mit rationalen Argumenten kaum bei-zu-kommenden Dispute über Farben, die in der Misere des größten gemeinsamen Nenners deutscher (weltweiter?) Wandgestaltungen führen. Man nehme von allem ein wenig, das Ganze auf Raufaser und erfreue sich schließlich an einem mutigen Weiß.

 

Read the rest of this entry »

Schlagworte

 

November 2009
M D M D F S S
« Feb    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  

Raumkonstruktion

Kontenpunkte