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In Vorbereitung auf das Thema „Skizzenbuch, Skizzenblog, Notizblog, Blogbuch – das Memorieren und Begreifen“, hat sich mir folgende Fragestellung aufgedrängt, da Sie ein mediales Raumphänomen betrifft, wie ich finde. Ich schreibe hier suchend. Viellicht ergibt sich später ein klareres Bild und deutlichere Worte. Zunächst so weit:
Kann persönlichstes, erfahrenes Leid, zerstörte Liebe, ungelöster Kummer in Foren im Internet/ der Öffentlich besprochen werden?
Für diese Art Offenheit und Nähe finde ich „Foren“ im Internet nicht geeignet. Sie – diese Art Offenheit – versteinerte zwischen den Polen Kitsch und Klischee. Sie würde im Grunde die intendierte Intimität und Ehrlichkeit in unzulässiger Weise, zu so einer Art Readers-Digest Version der großen Gefühle, verkürzen. Oder eben zu einem Vera am Mittag Talk-Format, dass im Internet eh schon weit verbreitet ist. Dennoch wird virtuell versucht, solche Räume zu generieren. Auch Blogs zielen in eine solche Richtung. Analogien zu räumlichen Begriffen finden sich auch auf diesen Seiten hier und sie sind durchaus beabsichtigt.





letztlich besprochen