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anhand der Farbgestaltung der Palliativstation.
Bevor irgendwer an das Internet dachte oder gar an den Bürgerjournalismus, gab es schon das Bewusstsein des ich-lass-mir- doch- nichts-erzählen. Gestalter aller Richtungen begegnen diesem anything goes mit spitzen Lippen, rümpfen die Nasen oder wenden den Blick ab. Sie fühlen sich durch die Beliebigkeit angewandter Klischees (z.B. der Tarracottafliese in speckiger Patina und mit oberflächenversiegelndem Lotuseffekt) nachgerade herausgefordert zu behaupten, Grau sei auch ein schillernde Farbe.
Nun sind es ja gerade diese subjektiven, mit rationalen Argumenten kaum bei-zu-kommenden Dispute über Farben, die in der Misere des größten gemeinsamen Nenners deutscher (weltweiter?) Wandgestaltungen führen. Man nehme von allem ein wenig, das Ganze auf Raufaser und erfreue sich schließlich an einem mutigen Weiß.
Liebe Leser,
Die Eigenart dieser Blogdinger ist ja die Dynamik. Ihre Qualität besteht nicht in dem Festschreiben von Inhalten, sondern in dem Fortschreiben derselben. Hier eine kleine Vorschau auf die Inhalte, die ich in dernächsten Woche abhandeln will:
Der Kampf um die gute Form anhand der Farbgestaltung der Palliativstation- Das Ringen um den Zeichenstift – ein Pladoyer für eine veraltete Kulturtechnik
- Skizzenbuch, Skizzenblog, Notizblog, Blogbuch – über das Memorieren und Begreifen.
Außerdem muss ich noch ein wenig am Besprechungszimmer arbeiten und eine Auswahl der Werkzeuge treffen, sowie eine leicht verständliche Bedienungsanleitung für Besucher, die keinen blassen Schimmer haben, wie das alles gehen soll – so wie ich. Ich habe schon mal ein wenig getestet. Das war aber nicht sehr sexy. Irgendwie funktionierte der eine Dienst nicht so wie ich mir das vorstellte. Ich will zudem einen (halb-) öffentlichen Terminkalender implementieren, den von Google – wenn jemand einen anderen Vorschlag hat, bitte kommentieren.
So oder ähnlich
Herzlich
mj






letztlich besprochen